Sammlung und Ablenkung/Zerstreuung. Macclesfield, 2004

Vortrag von James Low

Macclesfield, 17. & 18. Juni 2004
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Redigiert von Wendy Chozom und James Low
Übersetzt ins Deutsche von Vera Neuroth

Auszüge
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…Es ist wichtig, ganz entspannt und der Erfahrung gegenüber offen zu bleiben. Es ist, als wollte man im Wald einen Vogel beobachten – man muss ganz still werden. Man kann den Vogel nicht suchen, das würde Unruhe erzeugen; aber wenn man offen und entspannt bleibt, wird sich der Vogel von selbst innerhalb des Gewahrseinsraumes zeigen…
… Gemäß buddhistischer Denkweise verlieren wir die offene Weitläufigkeit unseres Daseins – also unsere eigentliche Natur – wenn wir in eine falsche Identifikation mit dem momentan Auftauchenden verfallen, als wäre das tatsächlich, wer wir sind…
… Um uns weiterzuentwickeln, müssen wir Mittel und Wege finden, die Spannung auszugleichen, die immer herrscht zwischen Begeisterung, Kreativität, Expansion und dem Ausprobieren neuer Möglichkeiten auf der einen Seite – und dem Gefühl von Bequemlichkeit und Sicherheit, sowie der Gewissheit, voraussehen zu können, was passieren wird auf der anderen…
… Unablässig entstehen Gedanken, Gefühle und Emotionen; sie entstehen aus der Leere heraus, entfalten sich in der Leere, als Leere…
… Ich stehe dem Fluss meiner Wahrnehmungen in ihrem Entstehen offen gegenüber und kann gleichzeitig distanziert davon sein…